Projekte | Honigbienen & Co

Honigbienen & Co



Schulgärten und Gartenarbeitsschulen bilden seit über 90 Jahren ein Netz Grüner Lernorte in der Berliner Schullandschaft. Die Vermittlung von erfahrungs- und handlungsorientierter ökologischer Bildung steht heute im Mittelpunkt der Arbeit. Schon immer spielen dabei die Schul-Imkerei und der Schutz von Hautflüglern eine wichtige Rolle.
Gemessen an der ökologischen Bedeutung sind die Insekten in der Schulbiologie stark unterrepräsentiert. Die Schüler verlassen unter Umständen die Schule, ohne von der artenreichsten Tiergruppe je etwas erfahren zu haben. Einher geht, dass die Artenkenntnisse in Bezug auf Bienen, Hummeln, Wespen und Hornissen ebenfalls sehr wenig ausgeprägt sind. Da hilft auch keine ‚Biene Maja‘, zumal diese im Film als Wespe gezeichnet ist. Und meistens wird alles, was ‚fliegt und sticht‘ einfach pauschal als ‚Biene‘ abgetan und damit dem Negativimage der im Sommer oft für uns lästigen Gemeinen Wespen zugeordnet.
Die Unterrichtsangebote zum Thema 'Honigbienen & Co' verfolgen die Absicht, das Thema  im Sinne des Schutzes der Biologischen Vielfalt sowohl aus dem Blickwinkel der zum Teil äußerst bedrohten Insektenarten aber auch aus der Sicht der Vielfalt der Blütenpflanzen zu betrachten. Und auch die Bestäubungsleistung der Bienen ist nicht hoch genug einzuschätzen.

Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.„“ (Albert Einstein)

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft hat im Januar 2013 einen Fachbrief zu dem Thema veröffentlicht:
'Honigbienen & Co - Projektangebote in den Berliner Gartenarbeitsschulen rund um Bienen, Hummeln, Wespen und Hornissen'